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Die Abenteuer von Max und Grosspapi

«Am Bettmersee»

Es sind Sommerferien und da Max eine absolute Wasserratte ist, will er heute wieder schwimmen gehen. Diesmal gehts aber nicht ins Schwimmbad, sondern zum Bettmersee. Max und Grosspapi starten früh morgens, wenns im Tal noch nicht so heiss ist.

Eine Stunde später haben sie den Bettmersee erreicht. Grosspapi stellt den Sonnenschirm auf, Max breitet die grosse Decke aus. Auch eine Kühlbox haben sie mit dabei. Grossmami hat den beiden viele Köstlichkeiten eingepackt: kalten Tee, feine Sandwichs, ein paar Früchte und selbst gemachte Muffins.

Mit Hut und Sonnenbrille sitzen die beiden auf ihrer Decke. Nachdem sie etwas getrunken haben, isst Grosspapi eine Frucht. Max zieht sein T-Shirt aus. 
«So, ich gehe jetzt ins Wasser. Kommst du auch, Grosspapi?»
«Nein, ich darf noch nicht. Ich habe gerade gegessen.»
«Ja, eine PFIRSICH! Ich glaube kaum, dass du wegen einer Frucht untergehst.»
«Kann sein, aber …»
«Jetzt komm schon, Grosspapi!»
«Okay, okay.» Grosspapi zieht sich schnell um und folgt Max.

Max ist bereits bis zum Bauchnabel im See.
Grosspapi streckt schon mal vorsichtig die Zehen hinein. «Ui, kalt.»
«Wir sind auch nicht im Schwimmbad, Grosspapi.»
«Da hast du natürlich recht. Und wir können froh sein, dass sich der See die letzten Tage bei diesem super Wetter gut aufwärmen konnte, ansonsten wäre es (noch) kälter.»

Später liegen die beiden wieder auf ihrer Decke.
«Sobald wir trocken sind, müssen wir uns wieder eincremen», sagt Grosspapi.
«Wir haben uns doch bereits zu Hause eingecremt. Muss das jetzt wirklich noch mal sein?»
«Ja, Max. Das muss sein.»
Grosspapi macht den Rucksack auf. «Wo ist denn jetzt bloss die Sonnencreme?»
«Hast du in den Seitentaschen auch schon nachgesehen?»
«Ah, gute Idee, Max, dass du sie dort hineingepackt hast.»
«Ich? Nein. Aber vielleicht du?»
«Nein, ich habe sie nicht eingepackt.»
Die beiden sehen sich an und lachen. Zur Sicherheit schaut Max noch in die Kühlbox, doch auch da ist keine Spur von der Sonnencreme.
«Dann müssen wir wohl eine kaufen gehen.»
«Wirklich?», fragt Max.
«Ja, ausser du möchtest nach Hause. Das geht natürlich auch.» Grosspapi grinst.
«Nein, nein, dann kaufen wir eine!», ruft Max sofort. «Aber weisst du was, Grosspapi, ich kann doch schnell allein in ein Geschäft gehen und du kannst hierbleiben. Ich weiss nämlich auch schon wo. In der Alpen Apotheke gibt es gute Sonnencremes.»
«Halt, Halt, Halt. Ich komme auch mit. Und wieso weisst du, dass es in der Alpen Apotheke gute Sonnencremes gibt?»
«Lara hat letztens …»
«Du und deine Lara.»
«Ich kann wirklich allein gehen, Grosspapi. Schliesslich bin ich schon neun. Und du kannst dich währenddessen hier entspannen. Ich kann ja noch dein Handy mitnehmen.»
«Also manchmal bist du wirklich ein kleiner Erwachsener. Also gut. Aber du kommst direkt wieder zurück.»

Kurze Zeit später ist Max in der Alpen Apotheke.
Die nette Pharma-Assistentin zeigt ihm das Sonnencreme-Sortiment und erklärt, welche Creme für Kinder und welche für Erwachsene geeignet ist. Max entscheidet sich für «Ultrasun Family». Obwohl es auch eine Sonnencreme speziell für Kinder gibt, nimmt er lieber die Family-Creme, sodass Grosspapi und er dieselbe benutzen können. Die Ultrasun-Sonnencreme sei wasserfest, ohne Parfüm, ideal bei Sonnenallergie und nicht fettend. Dies sagte die Pharma-Assistentin und hat Max damit überzeugt.
Max bezahlt, bedankt sich für die super Beratung und macht sich wieder auf den Weg zum Bettmersee.

«So, und jetzt schreibe ich Lara eine SMS», meint er unterwegs.

Zurück am See:
«Ah, da bist du ja. Ist alles gut gegangen?» Grosspapi ist froh, dass Max wieder da ist.
«Aber klar doch.»
«Du hättest mich übrigens gar nicht anrufen können, wenn etwas gewesen wäre. Ich hätte ja kein zweites Telefon gehabt», meint Grosspapi.
«Weiss ich doch.»
«Und wieso hast du dann mein Handy …»
Max schmunzelt.
«Ah, ich verstehe, Lara.»
Max bekommt etwas Farbe und Grosspapi grinst.

Nachdem sich die beiden mit der neuen Sonnencreme eingecremt haben, essen sie ihre Sandwichs. Danach gibt es noch feine Muffins von Grossmami. Die beiden lassen es sich schmecken und geniessen den Tag am Bettmersee.

Schon bald gibt es die nächste Geschichte von Max und Grosspapi zu lesen.