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Die Abenteuer von Max und Grosspapi

Die Inlineskater

Max und Grosspapi haben sich für heute etwas Spezielles ausgedacht. Sie wollen inlineskaten, und dies nirgendwo anders als auf der «Roten Meile» in Naters. Grosspapi ist zwar noch nicht ganz überzeugt von der Sache, doch Max hat ihn überredet.

Auf der Roten Meile:
Heute ist nicht so viel los, Grosspapi freuts. Gemütlich fahren sie hintereinander her, Max fährt vor, Grosspapi hinterher.

Als sie neben dem Café vorbeifahren, schaut Grosspapi wehmütig zu den Pétanquespielern hinüber und denkt: «Das wäre mir jetzt lieber.»

Wenig später erreichen die beiden eine Stelle mit ein paar Bodenwellen. Max fährt drüber, als gäbe es kein Morgen. Von Vorsicht keine Spur.
«Max, warte!»
Dieser will bremsen, doch im selben Moment kreuzt eine Katze seinen Weg. In letzter Sekunde kann er ausweichen und die Katze umfahren.
«Um Gottes willen!», hört man Grosspapi rufen. Dieser muss sich bei der nächsten Bank kurz hinsetzen.
Max kommt angefahren. «Alles okay Grosspapi?»
«Du machst mich wirklich fertig. Nächstes Mal unternehmen wir etwas Gemütliches. Inlineskaten ist nichts für mich. Jedenfalls nicht mehr.»
«Aber du machst das wirklich toll!»
«Jaja und jetzt komm, wir fahren zurück zum Café. Da gibts für uns erst mal eine Erfrischung.»

Im Café:
Die beiden haben ihre Eistees ausgetrunken.  
«Bist du dann wieder startklar, Grosspapi?»
«Nicht so eilig Max, ich muss doch noch bezahlen.»
«Okay, ich warte schon mal dort drüben auf dich.»
Bevor Grosspapi etwas entgegnen kann, steht Max auf, liegt jedoch zwei Sekunden später auf dem Boden.
«Max!»
«Nichts passiert!» Max steht auf und verzieht das Gesicht. Er hält sich den rechten Ellbogen.
«Oh nein, du blutest ja. Und wo sind deine Schoner?»
«Die wollte ich gerade anziehen.»
«Das macht man doch, bevor man aufsteht.» Grosspapi schüttelt den Kopf. «Aber wie ist denn das jetzt eigentlich passiert?»
«Keine Ahnung. Der Stuhl war mir wohl im Weg.»
«Vielleicht warst du dir auch selbst im Weg.»
«Ähm …»
«Komm, wir fahren zur Central Apotheke. Die ist ja zum Glück gleich um die Ecke. Dort können sie dich bestimmt kurz verarzten.»
«Ist denn das wirklich nötig, Grosspapi?»
«Ja sicher! Ich habe nichts zum Desinfizieren dabei. Und jetzt komm. Kannst du denn fahren?»
«Aber klar!»

In der Central Apotheke:
Als die Pharma-Assistentin die beiden hereinkommen sieht, kommt sie schon angelaufen. Sie bringt Max in einen der Behandlungsräume, wo seine Wunde hygienisch und fachgerecht versorgt wird. Die Wunde wird gereinigt und desinfiziert, es wird Wundsalbe aufgelegt und schliesslich gibt es noch ein Pflaster. Während Grosspapi auf Max wartet, schaut er sich in der Apotheke etwas um. Auf Empfehlung einer weiteren Pharma-Assistentin kauft er einen Wundspray, Pflaster und eine Bepanthen Plus Crème, damit er fürs nächste Mal besser gewappnet ist. Als Max wieder da ist, bedanken sich die beiden bei dem netten Apotheken-Team für die schnelle Hilfeleistung in der Apotheke und gehen.

«Gehts, Max?»
«Ja klar, alles gut. Wollen wir noch eine Runde drehen?»
«Auf keinen Fall! Ich habe genug. Und Grossmami kommt uns gleich abholen.»
«Wieso das denn? Wir können doch selbst nach Hause fahren.»
«Oh nein, ich fahre keinen Meter mehr mit diesen Dingern und dir will ich dabei auch nicht mehr zusehen.»
Max lacht. «Okay, Grosspapi. Vielleicht hast du recht. Für heute reichts.»
Grosspapi nickt. «Schau, da ist Grossmami.»
Die beiden steigen ins Auto und fahren mit Grossmami nach Hause.

Bald geht es weiter mit Max und Grosspapi. Nicht verpassen!